Sind neue Ideen im Umgang mit gefährlichen Hunden nötig?

  • Nein? -


    Ich meine schon, dass es wichtig wäre, dass Menschen, die die Verantwortung für einen Hund tragen, dazu verpflichtet werden müssten, sich entsprechend ausgebildetn zu lassen.


    Ich habe auch bei uns im Verein schon einige Spinner kennengelernt, die gefährliche Hunde besaßen, aber vom Umgang mit Hunden überhaupt keinen blassen Schimmer hatten. Da können Hunde schnell zu unkontrollierbaren Waffen werden!

  • Was sind "gefährliche Hunde"? Gefährlich ist der Halter, nicht der Hund. Außerdem gibt es diese Gesetze bereits:


    Ab dem 1. Juli 2013 müssen Hundehalter ihre Sachkunde nachweisen können.

    Hundehalter/innen, die sich nach dem 1. Juli 2011 erstmals einen Hund angeschafft haben und laut Gesetz nicht anderweitig als sachkundig gelten, müssen den Nachweis der Sachkunde über eine theoretische und praktische Prüfung erbringen.

    Die theoretische Prüfung ist vor Aufnahme der Hundehaltung, die praktische Prüfung innerhalb des ersten Jahres der Hundehaltung abzulegen. Beide Prüfungen kosten jeweils ab 40 Euro; über die genauen Beträge entscheiden die jeweiligen Prüfer/innen.

    Auf der Homepage des ML sind unter anderem Beispielfragen zur theoretischen Sachkundeprüfung veröffentlicht, die dem Hundehalter/der Hundehalterin einen Einblick in die Prüfung geben sollen.

    Im Verlauf der praktischen Prüfung soll unter anderem nachgewiesen werden, dass der Halter den Hund einschätzen kann, gefährliche Situationen erkennt und in der Lage ist, etwaigen Gefahren vorzubeugen. Der Halter muss den Hund so kontrollieren, dass von diesem keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgeht.

    Der Sachkundenachweis kann direkt erworben werden, ein Vorbereitungskursus dazu ist nicht obligatorisch. Wer zur Vorbereitung auf die Prüfung zusätzlich einen Kursus absolvieren möchte, kann jede Hundeschule kontaktieren und dort erfahren, ob sie derartige Angebote bereithält. Jede Hundeschule kann auch Prüfungstermine anbieten. Es muss jedoch gewährleistet sein, dass die Prüfungen von einem Prüfer abgenommen werden, der von den zuständigen Behörden der Landkreise, der kreisfreien Städte nach den Vorgaben des Niedersächsischen Hundegesetzes anerkannt ist.

    Eine Liste der derzeit anerkannten Prüfer in Niedersachsen hat das Niedersächsische Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (LAVES) hier auf seiner Internetseite veröffentlicht. Dort finden Hundebesitzer auch eine Literaturliste zum Download, die zur Vorbereitung auf die Prüfung hilfreich sein kann.

    In § 3 Abs. 6 Nr. 4 NHundG ist geregelt, dass die erforderliche Sachkunde zum Halten eines Hundes auch besitzt, wer nachweislich eine sonstige Prüfung bestanden hat, die vom Fachministerium als gleichwertig anerkannt worden ist.

    (...)

    Nds. Landwirtschaftsministerium

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Es sollte sich mehr mit gefährlichen ( auffälligen ) Hundehaltern beschäftigt werden .

    Wir haben im Ort ( Niedersachsen ) einige sogenannte " Anlagehunde " , alle mir bekannten sind sozialisiert und in verantwortungsvollen Händen .

    Anders sieht es bei Dackeln , Schäferhunden und anderen Hunderassen aus , bei vielen würde ich die Hand nicht in Richtung Schnauze halten .

    Zum Glück ist bei uns seit mehreren Jahren ein Hundeführerschein vorgeschrieben , so werden wenigstens einige Grundkenntnisse vermittelt .

    Die Zeit der Machos , die beisskräftige Hunde abrichten und damit protzen , ist hier im Landkreis , schon lange vorbei , bei Auffälligkeiten ist das Ortnungsamt schnell dabei und es wird für den Halter unangenehm .

  • Jetzt kommst du!!!

    Genau wie ich sagte:

    "Ob ein Hund freundlich, ängstlich oder aggressiv ist, hängt zu einem großen Teil auch davon ab, wie er aufgewachsen ist und welche Erfahrungen er in seinem Leben gemacht hat. Dabei spielen die Erziehung durch die Mutterhündin sowie die Aufzucht durch den Züchter ebenso eine Rolle wie vor allem das Leben bei den jeweiligen Haltern. Denn eines ist klar: Kein Hund kommt problematisch zur Welt. Die meisten Probleme sind erworben und menschengemacht." - Zitat dein Video

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Ja, Hunde sind nicht das Problem... die Ursachen für die Probleme sind bei den Hundehaltern zu suchen. Es geht ja nicht nur um aggressiv abgerichtete Hunde, sondern generell um Verwahrlosung, gerade, wenn man sich einen Hund zum protzen oder aus Langeweile kauft.

  • Dieses Foto entstand kurz nach dem Vorfall am 26. Juni 2000 mit Volkan , dem Jungen , der in Hamburg Wilhelmsburg von abgerichteten Hunden totgebissen wurde , ich kannte den Hund schon länger und hatte keine Angst ihn auf den Arm zu nehmen , er gehörte zur sozialisierten Kategorie und kuschelte regelmässig mit mir , wenn ich meine damalige Stammkneipe im Phönixviertel in Harburg besuchte .

    Ich habe mein Leben lang mit Hunden zu tun gehabt und mir war immer klar , dass es keine bösen und gutenimg019a.jpg Hunde von Geburt an gibt , nur wilde und ruhige Vertreter ihrer Art , was der Mensch dann daraus macht , ist entscheidend .

  • Der Hundeführerschein ist eine gute Sache und kann sicherlich schützen. Trotzdem ist Bürokratie manchmal lästig. Unsere Tochter hatte 3 verletzte ukrainische Welpen, dann musste einer operiert und isoliert werden in ihrer 2- Zimmerwohnung. Der isolierte wurde aggressiv, weil er die anderen hörte, zerbiss Stuhlbeine, wurde sehr laut und benötigte auch viel Pflege. Es gab bereits neue Besitzer der neue Besitzer,die den Hundeführerschein machten am 1.6.Sie bat, dass man ihr die 2 abnahm, weil sie in der 38. Woche war und den isolierten und 2 weitere nicht mehr schaffte. Man bat, sie alle zu behalten, damit sie nicht in den Zwinger mussten. Aber die Nachbarn beschwerten sich, wenn die Hunde jaulten, weil sie zueinander wollten und so mussten die inzwischen gesunden ins Tierheim für wenige Tage. Ihr tat es so Leid, aber dann kam das Baby und es wäre wirklich nicht gegangen. In einem solchen Fall wäre ich bei einem Welpen für eine Ausnahme gewesen, zumal der Führerschein bereits erarbeitet wurde.

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