Trolle im Internet – Wie sollte als Webmaster reagiert werden?

  • Aus gegebenem Anlass lade ich ein, einmal über diesen Artikel zu diskutieren!


    Hinweis für die Admins und die Moderatorinnen: Ich will Euch mit diesem Thema hier nicht kritisieren, sondern einen Anstoss zum Austausch geben, wie wir mit dieser Trollpest hier am Sinnvollsten umgehen können.

    Zitat

    Trolle im Internet – Wie sollte als Webmaster reagiert werden?

    Wer im Internet einen Blog, ein Forum oder andere Arten von Websites betreibt in denen Menschen sich austauschen können, läuft immer Gefahr einem Troll zu begegnen. Trolle, jene Individuen die zur Netzkultur gehören, wie die Hefe in einem guten Bier aber so nutzlos sind wie ein Kropf. Egal mit wie viel Liebe Du dein Projekt aufgebaut hast und egal wie freundlich Du als Webmaster agierst, zu keinem Zeitpunkt bist Du vor einem Troll sicher.

    Was ist ein Troll überhaupt

    ...

    https://www.blogsheet.info/tro…ter-reagiert-werden-11944

  • Für Administratoren sind Trolle letztlich immer eins: zeitaufwendig. Egal wie darauf reagiert wird, es kostet einfach Zeit und nicht selten auch Nerven. Wir sehen ja den Aufwand, den Günter hier betreiben muss, weil sich immer wieder Trolle in sein Forum einnisten und es als Spielwiese für ihre persönlichen, geistigen Defizite missbrauchen.




    Einen Troll als Troll zu erkennen, stellt sowohl den Admin und die Moderatoren - als auch die User vor eine große Herausforderung. Nicht immer agieren Trolle so offensiv wie "Kurt", dass man es beim 1. oder 2. Post eindeutig erkennen kann.


    Den bisher härtesten Fall erlebte ich in einem Forum, bei dem ein User im Nachhinein einräumte, mit einem ganzen Cluster von insgesamt 24(!) aktiven Alias-Accounts im Forum vertreten gewesen zu sein. Mit diesen Accounts hatte er sich quasi eine eigene Diskussionssphäre geschaffen, bei der es zu beihnahe jedem seine Beiträge irgendwelche Reaktionen gab, was er wohl spannend fand; zumindest so interessant, um damit seine Langeweile zu vertreiben und die Sinnlosigkeit seines Lebens ertragen zu können.


    Es hat mehr als zweieinhalb Jahre gebraucht, um das aufzulösen. Natürlich nutzte er Proxy-Server, IP-Changer, Einmal-Email-Addressen und dergleichen, um nicht sofort aufzufallen. Aber auch inhaltlich waren seine Positionen und sein Schreibstil sehr variabel. Von konservativ, ruhig sachlich bis progressiv, provokativ war da alles dabei.


    Meiner Meinung nach, war das ein echter Profi-Troll, den ich auch erst sehr spät als solchen erkannt habe.


    Ich bin grundsätzlich dafür, Trolle zu ignorieren oder sie zu "markieren", wie ich das bei "Kurt" gemacht habe. Das entspricht meiner Erfahrung aus über 25 Jahren Diskussionen in verschiedenen Internet-Foren.


    Natürlich kann man sich auch mal irren. Ist mir auch schon pasiert. Aber erschreckenderweise liegt man doch oftmals genau richtig.


    Ich denke, Günter hat einen Weg gefunden, mit Trollen umzugehen. Dieser Weg erscheint mir sehr liberal, aber das hat seine Gründe, wie er es auch schon erklärt hat.


    Letztlich ist es sowieso seine Entscheidung, wieviel Mühe er sich mit den Trollen machen will.

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