Wohngeld und Mietzuschuss - Wichtige Hinweise für alle in NRW

  • Vor einem Jahr, als ich mich hier anmeldete, dachte ich, das hier wäre ein christliches Forum. Jetzt aber muss ich feststellten, dass es sich hier um ein kommunistisches Forum handelt. Biblischer Glaube und Kommunismus schließen einander aber aus! X(

    Erika, wenn heute noch jemand Gedanken über soziales oder sozialistisches Denken oder Handeln als "Kommunismus" oder "Kommunismus" bezeichnet, zeigt mir das nur, dass sie / er einfach nicht über diese Frage wirklich nachdenken will oder kann.


    Eine bedenkenswerte Erklärung darüber, was kommunismus ist, findest Du hier: Kommunismus – Wikipedia.


    Wenn Du Gruppen, Bewegungen, Parteien oder Internet-Foren, in denen über soziale Gerechtigkeit nachgedacht wird, als kommunistisch bezeichnest, beweist das für mich nur, dass Du von der Geschichte und der Politik nicht viel verstanden hast.


    Biblischer Glaube und soziales Denken / Handeln schließen einander nicht aus, im Gegenteil!.

  • Clara, danke für deine Offenheit! :thumbup: Du musst dich dafür ja auch wirklich nicht schämen. Soweit ich das aus dem Bekanntenkreis kenne, hättet ihr wahrscheinlich doch Anspruch auf Wohngeld. Ich meine, mich zu erinnern, ein ebenfalls kinderloses Pärchen zu kennen, wo die Frau mir mal vor ein paar Wochen sagte, dass beide zusammen etwas über 1600 € Rente netto hätten und Wohngeld beziehen würden. Die Miete liegt allerdings etwas niedriger.


    Haben die dich dort vielleicht auch einfach nur abgewimmelt, um sich die Arbeit zu ersparen? Hast du denn wirklich auch einen Antrag gestellt? Wie auch immer, ich würde da an deiner Stelle einfach nochmal nachhaken, wenn es sein muss, einfach nochmals einen Antrag stellen. Wo wohnst du denn? In manchen Bundesländern soll das mit dem Beantragen von Wohngeld auch online gehen. Hier in Niedersachsen allerdings nicht.


    Im Übrigen soll das Wohngeld ja in Kürze sehr reformiert werden, ich meine ab Januar.


    Also, ich kam da zum Amt mit meinen ganzen Unterlagen hin, die Dame stellte mir so an die gut zwanzig Fragen, machte sich dazu auf einem Zettel Notizen und meinte dann, das würde nichts bringen.


    Ich könne mir und ihr also die Arbeit einen Antrag aufzunehmen und Geld ersparen. Denn für den Antrag würde sie die Originalbelege benötigen oder eben beglaubigte Kopien, die aber ziemlich kosten würden, was mir aber nicht erstattet werden würde. Da wäre ich über den Daumen auf 47 € gekommen, also habe ich das natürlich gelassen. Das wäre dann ja rausgeschmissenes Geld gewesen, wie die Dame noch meinte. Später, als ich mit meinem Mann darüber sprach, kamen mir aber über alles meine Zweifel.

  • Clara,


    wenn eure Verhältnisse so sind, wie du beschreibst, müsste ein Antrag auf jeden Fall bewilligt werden. Manche Sachbearbeiter sind schroff, weil sie Missbrauch erlebten. Als Vertrauensperson, die für die Caritas arbeitete, konnte ich offiziell nichts sagen. Nun ist es lange her: ich kannte mehrere Kurden, die von Sozialhilfe lebten, Wohngeld bezogen und alle möglichen Leistungen und große Häuser gekauft hatten. Irgendwie saßen die Experten vor 20 Jahren in Celle und ich kriegte nie ganz raus, wie sie das schafften. Aber wegen solcher Fälle werden Unschuldige abgewiesen.

  • Also, ich habe mal versucht, den Antrag online zu stellen. Das soll hier ja gehen, wir wohnen in der Nähe von Düsseldorf. Aber der Online-Antrag stürzt nach dem Eingeben immer wieder ab! Das nervt!


    Gerade eben haben wir es nochmal versucht, weil wir dachten, dass nachts weniger dort online sind. Aber trotzdem, die ganzen Daten und Zeilen eingegeben, erstmal auf der Seite alles in einen Wohngeldrechner eingegeben und dann alles noch mal neu als Online-Antag eingetippt, dann ging es nicht mehr weiter! Sch...! :thumbdown:

  • Ich kenne diesen online-Antrag jetzt nicht, aber wenn ich online irgendetwas in Formulare eingebe, habe ich das vorher in einer Word-Datei gespeichert. Das verhindert zwar nicht die Abstürze des Protokolls bei der Weiterleitung, aber man muss nicht alles Buchstabe für Buchstabe neu eintippen, sondern kann Textpassagen per copy und paste einfügen. Das hilft schon - gerade bei längeren Texten und Erklärungen.

  • Clara, es gibt hier in NRW, wie Du weißt, die Besonderheit, dass man den Wohngeldantrag auch online stellen kann. Vermutlich hast Du das dort auch versucht. Dort läuft das so: Man geht zunächst dort zum Wohngeldrechner und klickt dort auf Weiter.


    Wenn ja, gibt man hier einige Daten ein und kann dort dann anschließend seinen Antrag online stellen. Leider funktioniert dieses Eingabesystem aber nicht, man landet dann spätestens automatisch hier.


    Wenn nicht schon vorher, erscheint jetzt spätestens der Satz: „Request method 'GET' not supported“.


    Das die zuständigen und verantwortlichen Minarbeiter*Innen in den Behörden hier nicht längst schon reagieren und eine Info für die Bürgerin und den Bürger einbauen, grenzt für mich schon an Frechheit!!!


    Vermutlich bist Du auch genau dort gewesen, weil das bisher die einzige Möglichkeit in NRW war, Wohngeld zu beantragen.


    pfeil3.png Aber, es gibt eine gute Nachricht, denn es gibt etwas Neues!


    pfeil3.png Überraschenderweise bietet neuerdings das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung in Kiel (Schleswig-Holstein) den sehr zeitgemässen GemeinsamOnline-Service an, der neben anderen Angeboten tatsächlich den Bürgerinnen und Bürgern in NRW ermöglicht, ihren Antrag auf Wohngeld und Mietzuschuss online zu beantragen!


    pfeil3.png Neu dabei ist, dass man tatsächlich in einem Durchgang auch seine Belege (z. B. als PDF) direkt mit einreichen, also hochfahren kann, ohne dass man die Belege also noch manuell mit der Post nachsenden muss. (Das ist deshalb besonders positiv, weil das „Einanderzuordnen“ von Belegen in Behörden oder großen Firmen oft sehr zeitaufwendig ist und deshalb meistens zusätzlich viel Zeit kostet.)


    pfeil3.png Hier nun das neue Portal, auf dem die Einwohner von NRW ihren Antrag auf Wohngeld und Mietzuschuss einreichen können!


    Zunächst musst Du Dich dort registrieren und ein Servicekonto anlegen und zwar > als Privarperson.


    Wenn Du dort Deine Daten eingegeben hast, erhältst Du, wie üblich eine Mail, in der Du bestätigst, dass Du mit der Antragstellerin identisch bist. Dann meldest Du Dich dort anschließend noch mal mit Deiner E-Mail-Adresse und Deinem Passwort an und kannst loslegen. Die Anmeldung über die Online-Ausweisfunktion ist nicht erforderlich. So einfach ist das.


    Clara, ich hoffe, wir konnten Dir helfen und wünsche Dir viel Erfolg!

  • Günter "Conny"

    Hat den Titel des Themas von „"Wohngeldreform" und "Heizkostenzuschuss"?“ zu „Wohngeld und Mietzuschuss - Wichtige Hinweise für alle in NRW“ geändert.
  • Günter, dass es sich hier aber um eine Betrugsfirma handeln könnte, die Leute nur ausfragen will, auf die Idee bist du noch nicht gekommen oder?


    ".. handeln könnte ..."? Auch wenn Du eine Frageform verwendest, hast Du denn Beweise für dafür, wenn Du das hier so fragst?


    Auf der Seite steht als Herausgeber jedenfalls Folgendes:


    Zitat

    Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung

    V 3 – Digitalisierung und Zentrales IT-Management

    Mercatorstraße 3 24106 Kiel E-Mail: service@landsh.de


  • Danke, Conny, für deinen guten Tipp. Ich habe in Kiel angerufen und mich über diesen >GemeinsamOnline-Service< informiert. Alles OK. Ich habe dort dann unseren Antrag gestellt. Konnte gleich alle gewünschten Belege mit einreichen. Die Bestätigung habe ich ausgedruckt und in meinen Ordner geheftet. Nun muss ich abwarten!


    Hat aber super geklappt! Danke Conny! <3

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