Uniper und Co enteignen

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    Gaskrise und Gesellschaft: Uniper und Co enteignen
    Werden Konzerne gerettet, gehören sie vergesellschaftet: Wer zahlt, muss auch über Produktionsbedingungen und Unternehmensethik entscheiden dürfen.
    taz.de



    Besonders lesenswert daraus ist dieser Abschnitt:


    Was bitte ist an diesen Ausführungen denn falsch?


  • Und wie wäre es mit einer Kombination aus beiden Welten? Eine Teilverstaatlichung?


    Der Staat muss die Unternehmen retten, da die Versorgung davon abhängt. Wenn man aber enteignet, dann tritt statt Markversagen Staatsversagen ein, denn wir wissen ja wie ineffizient Staatskonzerne oft sind.


    Außerdem ist es ja so, dass wenn Vollverstaatlichung droht, die Konzerne in Schieflage Insolvenzverschleppung probieren könnten, da die Eigner sonst alles verlieren. Nach dem Motto, vielleicht klappts ja doch noch irgendwie und ob der Schaden größer wird ist auch egal, wir Eigner verlieren ja eh alles.


    Die Regel sollte sein: Wer staatliches Geld will, muss eben für einen Teil des Geldes Aktien herausgeben. Sollte die Rettung gelingen und das Unternehmen wieder Gewinne einfahren, so können die Aktien mit Gewinn verkauft werden, was dem Bundeshaushalt zugute kommt.


    In der Finanzkrise haben die USA mit ihren Bankenrettungsschirmen sogar Gewinne gemacht, wenn ich mich recht entsinne.

  • Die Energieversorgung hätte niemals privatisiert werden dürfen.

    "Ihr Menschen seid schwach und zerbrechlich! Wenn Euer Magen spricht, dann vergesst Ihr Euer Hirn!
    Und wenn Euer Hirn spricht, dann vergesst Ihr Euer Herz! Und wenn Euer Herz spricht, dann vergesst Ihr alles!"

  • Die Linke will Energiekonzerne verstaatlichen
    Ob RWE, Vattenfall oder Uniper: Die Parteichefs der Linken haben einen Plan zur »Vollverstaatlichung« großer Energieversorger erarbeiten lassen. Es sei Zeit,…
    www.spiegel.de


    Das hier hat die Linke schon 2021 im Wahlkampf gefordert! Das deutsche Wahlvolk interessierte das nicht:



    Vielleicht lernen wir aus der aktuellen Situation wenigstens etwas. Wir brauchen nicht länger Politiker, die vor allem den MIlliardären dienern!

  • Zitat von Hans Dampf

    Wardas eigentlich Schmidt, Kohl oder Schröder?

    Mitte der 80ger bis in die 90ger lief die Privatisierung des Energiesektors in Deutschland. Das fällt dann in die "Ära Kohl".


    Allerdings wurden bundespolitisch die Leitlinien der EU umgesetzt, da fiel oft der Begriff "Subsidiarität". Großbritannien war damals das große Vorbild.


    Durch die Privatisierung sollten die überfoderten Haushalte von Bund Ländern und Kommunen entlastet werden, was aber nur kurzfristig gelang. Mittel- und Langfristig lässt sich der Kapitalismus nicht hintergehen und wo das Geld herkommt, da geht es auch wieder hin.

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