Wie wehrt ein Christ Manipulatoren ab?

  • Immer wieder trifft man die besseren allwissenden Christen, die genau wissen, was andere tun sollen und ich frage mich,, ob es eine Möglichkeit gibt, sich dagegen zu wehren.

    Vor Jahren erlebte ich, dass ich ständig bombardiert wurde, meinen Job in der katholischen Kirche auf zu geben oder Gott strafe mich. Ich bekam Alpträume....

    In der Seelsorge trifft man Suchende, die so vor den Kopf gestoßen wurden mit biblischen Zurechtweisungen, dass sie nicht mehr an einen liebenden Gott glauben können.

    Gerade erleben wir mehrmals täglich, wie ein naher Verwandter dermaßen bombardiert wird mit sogenannten biblischen Geboten, dass er aggressiv wird, weil er nicht mehr weiß, wie er sich wehren kann: über telegram, twitter, facebook, whatsapp....ständig biblische Anweisungen trotz wiederholter Bitte, ihn in Ruhe zu lassen. Halloween ist die größte Sünde, die es gibt, der feiert gar kein Halloween! Ein Christ muss das tun...ein Christ darf das nicht... Ich rate dauernd, alles sofort ungelesen zu löschen. Aber es ist so lästig! Telegram Nachrichten kommen an trotz Blockieren.

    Was tun? So führt an niemanden zu einer tiefen Beziehung mit Jesus und ich sehe es als lieblos an; der Heilige Geist ist erwachsen genug, um jedem selbst zu zeigen, ob er die Augen schließen muss, wenn er einen Kürbis sieht, weil darin Dämonen stecken....Ich habe sogar mal Kürbissuppe gekocht, das darf man wohl in manchen Kreisen nicht sagen?

  • Immer wieder erschrecken, solche Berichte zu lesen.


    Ich kenne ja jetzt nicht die einzelnen Sprüche im Detail, die da Deinem Verwandten zugedacht wurden, aber ich fange in solchen Fällen Diskussionen über den kontext der aussagen an. Man ist ja als Christ selbst gut bewandert in den Schriften. Die meisten Dampfplauderer hören dann schnell auf.

  • Manches ist gar nicht so schlimm, es sind Aussagen von Joyce Meyer. Aber dieses Bombardement verkraftet keiner. Anderes sind religiöse Gesetze, was ein Christ tun muss. Schlimm ist, dass solche Fanatiker nicht akzeptieren, wenn man sagt, man will das nicht.


    Das habe ich auch erlebt: 10 Jahre, nachdem ich die katholische Kirche verlassen hatte und Pastorin von Städte für Jesus war, wurde ich noch immer mit Briefen bombardiert, ich solle aus der Hure austreten, Gott strafe mich für Mitgliedschaft und dann lag der Mist teilweise anonym im Briefkasten.


    Mit Christentum hat das nichts zu tun.

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